Podcast

Kennen Sie Menschen, die Fehler gemacht haben und Niederlagen einstecken mussten? Kennen Sie Menschen, die daraus gestärkt hervorgegangen sind, und dadurch Wachstum, Gewinn und eine Verbesserung ihrer Werte erreicht haben? In diesem Podcast fail forward – Wachstum geht es darum, Menschen zu Wort kommen zu lassen, damit andere Menschen daraus für sich etwas mitnehmen können um selbst zu wachsen.

 

 

Was kann ich tun, damit ich im Falle von einer Niederlage oder einem Fehler, möglichst schnell wieder auf die Spur komme und meine PS auf die Straße bringe?

Der Podcast wird zwei Teile in sich haben. Im ersten werde ich meine Gedanken offenbaren.

Der zweite Teil betrifft die Erfahrungen die Unternehmer/-Innen im Laufe Ihres Lebens machen. Lernen können wir meistens von den Dingen, die nicht ganz so optimal verlaufen sind. Daher wird hier der Umgang mit Fehlern und Verlusten ebenso thematisiert, wie auch inwieweit Werte ein wichtiger Bestandteil dabei ist um gestärkt daraus hervorzugehen.

Da es im Wesentlichen darum geht Erfahrungen und Sichtweisen weiter zu geben, ist der Podcast so aufgebaut, dass er eine Mischung aus Interview und persönlicher Sichtweise zu diesen Themen darstellt.

Dieser Podcast soll Fragen beantworten um damit die Zuhörer schneller und erfolgreicher die eigenen Ziele erreichen können.

 

Lehrmeister Misserfolg – aus Niederlagen neue Stärke generieren

Es mag vielleicht zunächst etwas hart klingen, aber um zu wachsen, braucht es Niederlagen. Egal, ob im Sport, im Beruf oder generell im Umgang mit anderen Menschen. Die entscheidende Frage ist, wie wir damit umgehen. Die Verantwortung für Niederlagen und Verluste übertragen wir oft auf andere, weil es einfacher ist, weil es für uns weniger unangenehm sein kann. Für eine Weiterentwicklung ist es aber essenziell, die Verantwortung für Entscheidungen, die getroffen oder nicht getroffen wurden, selbst zu übernehmen.

Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass alles, was uns im Leben widerfährt, einen Sinn hat – auch wenn wir das nicht immer gleich erkennen. Sobald wir den dahinterstehenden Sinn aber erkennen, können wir wirklich wachsen. Könnte es nicht sein, dass ein Verlust oder eine Niederlage auch etwas Positives in sich trägt?

Lesen Sie dazu meinen Artikel im aktuellen HERO MAGAZINE: »Niederlagen in Stärke verwandeln«

Die Kraft der Werte

In meinem letzten Blogartikel »Jobverlust gleich Wertverlust?« lag der Fokus auf dem Austausch von Werten als Grundlage eines Arbeitsverhältnisses. Insbesondere in den letzten Wochen hat mir meine Arbeit sehr deutlich gezeigt, wie wichtig das Thema Werte ist und welche Kraft dahintersteckt.

Die eigenen Werte zu ermitteln, ist ein spannender Prozess. Es gibt viele verschiedene Wege, sich der Sache zu nähern. Ein Weg – simpel aber effektiv – ist z. B. auf einer Liste mit Werten all jene anzukreuzen, die einem selbst wichtig sind. Das Visualisieren, Hervorheben oder Wegstreichen von Werten verschafft mehr Klarheit. Gerne stelle ich Ihnen eine Liste zur Verfügung. Schreiben Sie mir einfach.

Außerdem möchte ich Ihnen eine weitere Methode zum Erkennen der eigenen Werte ans Herz legen, die ich von Friedemann Schulz von Thun inspiriert übernommen habe. Sie erweist mir in meiner täglichen Arbeit sehr gute Dienste. Es handelt sich dabei um die »Drachenübung«.

Laden Sie sich die Drachenübung samt Anleitung hier herunter: Drachenübung.

Diese Methode hilft, die eigenen Werte klar benennen zu können und erleichtert auf Dauer Ihr Leben in sämtlichen Bereichen. Wenn Sie Ihre Werte mit anderen Menschen abgleichen, fällt es diesen wiederum ebenfalls leichter, sich auf sie einzustellen, weil Sie wissen, was Ihnen als Mensch wichtig ist.

Das gilt nicht nur für das private, sondern auch für das Arbeitsleben. Stimmen die im Unternehmen gelebten – nicht die vorgegebenen und kommunizierten – Werte mit Ihren eigenen Werten überein?

Wenn die Werte – und ich spreche hier von den gelebten Werten – zu wenig Übereinstimmung haben, dann werden Sie über kurz oder lang vermutlich das Unternehmen wechseln. Ich möchte Sie als Unternehmer daher bitten, die gelebten (und nicht die kommunizierten aber nicht gelebten) Werte bei erneuten Einstellungsgesprächen auch mit zu kommunizieren. Ich möchte Sie als Arbeitnehmer dazu ermutigen, danach zu fragen. Wenn ein Unternehmer Ihnen nicht sofort eine klare Antwort geben kann, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Unternehmen nur so in den Tag hineinlebt. Ich wäre hier vorsichtig.

Damit wir uns an einem Arbeitsplatz, in einem Unternehmen, in einem Team wohlfühlen und gute Leistung bringen, ist es wichtig, dass die Überschneidung der Werte möglichst hoch ist. Ich kenne einige Unternehmen, da werden Werte wirklich gelebt, diese sind erfolgreich und die Mitarbeiter sprechen in einer guten Art und Weise über das Unternehmen.
Wenn Sie dies auch erreichen wollen, so schreiben Sie mir eine Nachricht.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!

Jobverlust gleich Wertverlust?

Egal, ob Unternehmer oder Angestellter – viele von uns arbeiten, um sich den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Der eigene Einsatz für ein Unternehmen hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiger Faktor kann die nächst höhergestellte Führungskraft sein, ob und in welcher Weise diese die Leistung des Mitarbeiters wertschätzt.

Lassen Sie mich zur Verdeutlichung beispielhaft eine Geschichte erzählen.

Erst kürzlich führte ich ein Gespräch mit einem Unternehmer. Es handelt sich dabei um den Inhaber eines Küchenstudios. Ich bin in den vielfach immer noch als »neu« bezeichneten Bundesländern beheimatet, genauer in Dresden. Aus diesem Grund überraschte mich in unserem Gespräch eine Situation bezüglich einer der Verkäuferinnen des Küchenstudios.

Im Gespräch stellte sich nämlich heraus, dass diese Verkäuferin bei einer Arbeitszeit von 25 Stunden in der Woche und freier Zeiteinteilung nach meinem Empfinden sehr viel verdiente. Ihr Gehalt befand sich jenseits von 2.500 Euro brutto. Wenn ich bedenke, dass wir in dieser Region immer noch deutlich weniger Verdienst haben als beispielsweise in Stuttgart oder Düsseldorf, ist das nach meiner Auffassung für eine Teilzeitstelle eine sehr hohe Vergütung. Mittlerweile ist diese Mitarbeiterin nicht mehr in dem Unternehmen beschäftigt. Daher habe ich mir die Frage gestellt:

Was macht es mit uns, wenn wir unseren Job dann einmal verlieren? Oder andersherum: uns gegen einen Job entscheiden?

Beschäftigung ist ein Austausch von Werten.

Doch was sind Werte überhaupt?

Viele kennen ihre Werte nicht, auch wenn sie danach leben. Um es kurz zu sagen: Werte sind Eigenschaften, die wir als wertvoll erachten. Wenn ich irgendwo arbeite, also beschäftigt sein möchte, treffe ich eine Entscheidung. Nämlich, ob es mir diese Arbeitsstelle Wert ist, dass ich meine Zeit dafür investiere, ob sie mich meinem Ziel des Lebensunterhaltes näher bringt, ob es mir möglich ist, mich zu verwirklichen etc. Selbiges fragt sich der Unternehmer: Hilft mir diese Mitarbeiterin oder dieser Mitarbeiter dabei, mein Unternehmen nach vorne zu bringen? Und daher ist eine Arbeitsstelle aus meiner Sicht ein Austausch von Werten.

Falls ich eine Arbeitsstelle aufgebe oder auch aufgegeben bekomme, dann ist das aus der jeweiligen Sicht des Gegenübers fair. Die Leistung, die diese Mitarbeiterin aus dem Beispiel erbracht hat und die Leistung, die sie dafür bekommen hat, waren nicht im Ausgleich. Ist das der Fall, ist der Umgang nicht mehr fair. Bedeutet, wenn wir außerhalb dieses »Fair-Haltens« sind, treffen wir eine Entscheidung, z. B. dass man sich trennt.

Ich bin der Überzeugung, dass wenn wir etwas mit Lust und Engagement machen, wir die fairen Ergebnisse erhalten, die wir verdienen. Wenn also ein Arbeitgeber oder Arbeitnehmer sich von dem Job verabschiedet, dann ist aus seiner Sicht heraus die Werthaltigkeit nicht gegeben.

Falls mir das mehrfach widerfährt und ich dennoch in einem Beschäftigungsverhältnis sein möchte, habe ich mir nun die Frage zu stellen: Wie schaffe ich es meinen Wert für andere zu erhöhen? Den eigenen Wert zu erhöhen, meint wertvoller zu werden. Wertvoller bedeutet demnach, sich seiner Werte bewusst zu werden, denn dann fällt auch die Wahl für den richtigen Arbeitsplatz leichter. Ich kann dann schnell erkennen, ob ein Arbeitgeber für mich der Richtige ist. Falls sich unsere Wertvorstellungen stark unterscheiden, ist es sinnvoll, sich einen anderen Arbeitsplatz zu suchen.

Oder aber, ich erhöhe meinen Wert dahingehend, dass ich mich selbstständig mache und andere Menschen davon überzeuge, was mein Wert wirklich darstellt. Dafür muss ich aber natürlich meine eigenen Werte kennen.

Kennen Sie denn Ihre?

Stressfrei arbeiten und leben

Steffen Becker gibt in seinem neuen Buch Tipps zur Stressreduktion und Stressvermeidung

Täglich bewegen sich Handelsvertreter in einem Spannungsfeld bestehend aus den Anforderungen der jeweilig zu vertretenden Firmen, den Bedürfnissen der Kunden und natürlich der eigenen. Ein schwieriger Balanceakt, der oftmals sehr stressig ist. Aus diesem Grund hat Steffen Becker das Buch ‚Der Anti-Stress-Trainer für Handelsvertreter: Entspannt verkaufen‘ geschrieben. Als ehemaliger Handelsvertreter kennt er die zahlreichen Stressoren dieses Berufs aus eigener Erfahrung. Heute hilft er Unternehmern als Coach, Inspirator und Sparringspartner dabei, sich schwierigen und unangenehmen Situationen zu stellen und diese in den positiven ‚fair.lust‘ zu verwandeln. Beide seiner Professionen hat er nun zu einer vereint, um mit seinem Buch ‚Der Anti-Stress-Trainer für Handelsvertreter‘ ebenjenen Hilfestellungen an die Hand zu geben, mit denen sie den Stressoren ihres Berufs effektiver und entspannter begegnen können.

„Das Buch ist mit zahlreichen Übungen, Checklisten und praktikablen Tipps gespickt, welche die Leser direkt anwenden können. Die Tipps beziehen sich im Übrigen nicht nur auf den Berufsalltag, sondern wirken sich auch positiv auf den privaten Lebensbereich aus und lassen sich auch auf andere Berufsgruppen transferieren“, verspricht Becker. Ihm zufolge sind für ein ‚faires‘ und ausgeglichenes Leben nämlich alle Lebensbereiche wichtig.

Um Stress zu vermeiden, nennt er drei wichtige Schritte: „Schritt eins ist zunächst einmal, gelassen zu bleiben und die emotionale Grundhaltung des Gegenübers hinzunehmen. Wenn ein Kunde aufbrausend und cholerisch ist, einfach mal mit Empathie statt mit Ablehnung begegnen.“ Das senke nicht nur das eigene Stresslevel, sondern auch das des Kunden und die Chance auf einen Geschäftsabschluss steige. Dieser Schritt gehe dabei Hand in Hand mit dem zweiten – der Akzeptanz. „Gelassenheit und Akzeptanz sind Voraussetzungen für innere Ruhe. Wer gelassen in eine Situation hineingeht und sein Gegenüber akzeptiert, wird merken, dass sich die eigene Haltung auf das Gegenüber spiegelt“, erklärt Becker weiter. In seinem Buch nennt er dazu weitere konkrete Tipps und Übungen für mehr Gelassenheit und Akzeptanz.

Als letzten Schritt für einen entspannten Zustand nennt Becker achtsamer zu sein. Ihm zufolge nehmen Menschen viele Momente im Leben – wie etwa den Weg zur Arbeit – gar nicht mehr bewusst wahr und schalten ab. Dieses Abschalten sei zwar per se nichts Schlechtes, dennoch führe es häufig dazu, gewisse Momente schneller als negativzubewerten. „Wer Augenblicke, Situationen und Momente wirklich achtsam wahrnimmt, ohne sie stets zu bewerten, erlangt mehr Klarheit und erspart sich selbst viel Stress“, sagt Becker abschließend.

Führen, ohne zu verlieren

Egal, wie groß ein Unternehmen ist, Menschen richtig und effektiv zu führen,ist eine Königsdisziplin …

Nicht nur große Unternehmenslenker müssen sich dieser Herausforderung stellen und Verhalten ändern, dieses trainieren und Lösungen entwickeln, sondern das gilt auch im “Kleinen”. Studien kommen immer wieder zum Schluss, dass die Unternehmensprofitabilität auf die Art der Unternehmensführung zurückzuführen ist. Kürzlich ergab erst eine Studie von Mercer Beratung, dass 70 Prozent der befragten Top-Manager, Führungskräfte und Experten glauben, dass die Führung einen entscheidenden Einfluss auf die Profitabilität eines Unternehmens hat. Dies bedeutet: Effektive Führung – ohne zu verlieren – will gelernt sein.

Das ist nicht nur in Unternehmen so, sondern auch – und da ist es teilweise noch viel schwieriger – in Netzwerken. Warum gute Führung dort schwieriger ist? Weil Netzwerke oftmals aus Menschen bestehen, die in keinem Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehen. Ein Netzwerk oder eine Gruppierung aus selbstständigen Unternehmern zu führen, die nicht weisungsgebunden sind, ist also eine große Herausforderung.

Ich bin Teil eines Netzwerks mit verschiedenen Gruppierungen. Eine dieser Gruppierungen hat sich in den letzten eineinhalb Jahren besonders ausgezeichnet, weil sie sehr zufriedene Mitglieder hatte, steigende Umsätze verzeichnete und insgesamt eine wirklich gute Performance hinlegte – eine bessere als bei allen anderen. Und Mitglieder dieser Gruppierung sind natürlich nicht weisungsgebunden …

Vor Kurzem hatte ich das Vergnügen mit dem Vorsitzenden dieser Gruppierung ein Gespräch zu führen. Ich fragte ihn nach seinem Geheimnis. Seinem geheimen Trick für diese gute Führung, der seine Gruppierung so erfolgreich macht.
Er sagte mir: “Es gibt drei Bereiche: Der erste ist Disziplin, der zweite Respekt und der dritte Bereich ist die Nachhaltigkeit.” Und obwohl seine Gruppierung aus nicht weisungsgebundenen Unternehmern bestand, hat er es geschafft, mittels der drei Merkmale Disziplin, Respekt und Nachhaltigkeit die richtigen Stellschrauben zu finden, um positive Ergebnisse zu erzielen.

Disziplin heißt nicht, jemanden immer wieder mit dem erhobenen Zeigefinger zu ermahnen. Disziplin heißt, auf eine liebevolle und dennoch ganz klare Art und Weise den Menschen aufzeigen, dass ein bestimmtes Verhalten möglicherweise falsch ist.

Respekt ergibt sich aus der Art und Weise, mit der ich mit anderen Menschen kommuniziere. Also sie z. B. nicht zu ermahnen, sondern sie mitzunehmen und in die Reflexion zu führen über das, was passieren kann, wenn sie so weitermachen und ob dies für die Allgemeinheit von Nutzen ist. Es geht darum, wirklich zu kommunizieren, zu reden und nach Gründen zu fragen und eigene Gründe zu erläutern.

Nachhaltigkeit bedeutet Aktivität. Nachhaltigkeit stellt Fragen wie: Was tue ich dafür, damit die Beziehungen nachhaltig sind? Was kann ich tun, damit das Ergebnis, das Ziel, nachhaltig ist? Wie erreiche ich es, dass alle Teilnehmer nachhaltig das Ziel erreichen, das sie erreichen wollen?

Wenn ich alle diese Maßnahmen beachte, dann bekomme ich faire Ergebnisse. Wenn ich alle diese Maßnahmen beachte, kann ich gut und effektiv führen. Ich kann fair führen und somit auch die Profitabilität steigern. So wie in dem beschriebenen Fall geschehen.

Viel Erfolg beim Ausprobieren!
Ich freue mich über Ihre Anmerkungen.

Kein Stress mit dem Stress

Steffen Becker gibt mit seinem neuen Buch ‚Der Anti-Stress-Trainer‘ Tipps zum sinnvollen Umgang mit Stress und zeigt auf, wie sich Stress vermeiden lässt

Vor allem im beruflichen Alltag zählt Stress mittlerweile zu den täglichen Begleitern von Unternehmern, Führungspersönlichkeiten und Mitarbeitern gleichermaßen. Manche glauben, nur unter Stress wirklich gut arbeiten zu können, für andere kommt er dem berühmten Damoklesschwert gleich, das bedrohlich über ihren Köpfen schwebt. „Stress muss zwar nicht zwingend eine Bedrohung sein, tatsächlich hindert er aber eher gute Leistung als diese zu fördern“, behauptet Steffen Becker, Experte für ‚fair.lust‘ und Neubeginn, der gerade ein Buch zum Thema Stress geschrieben hat.

‚Der Anti-Stress-Trainer für Handelsvertreter: Entspannt verkaufen‘ richtet sich speziell an die Berufsgruppe der Handelsvertreter und bietet zahlreiche konkrete Tipps zu den Themen Stressvermeidung und -reduktion sowie Zeit- und Selbstmanagement. Als ehemaliger Handelsvertreter weiß Steffen Becker aus seiner persönlichen Erfahrung genau, welche Stressoren es in diesem Beruf gibt – und wie man ihnen auf sinnvolle und faire Weise begegnet.

„Der ‚Anti-Stress-Trainer‘ soll Handelsvertretern einen Weg aus dem Stress-Dschungel aufzeigen“, erklärt Becker. In seinem Buch bietet er den Lesern daher Tipps, mit denen sie durch ein sinnvolles Selbst- und Zeitmanagement Stress von vorneherein entgegenwirken können, sodass dieser gar nicht erst entsteht.

Neben Anleitungen für Entspannungsübungen sind im Buch außerdem Modelle, Pläne und Listen zur praktischen Anwendung für den Leser enthalten.

Die andere Seite der Trauer

Der Verlust eines geliebten Menschen ist immer hart. Er trifft uns oftmals unvorbereitet und schmerzt. Ich habe meinen besten Freund, Wegbegleiter und sicherlich einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben im Jahr 2005 verloren. Es handelt sich dabei um meinen Vater, der auf einem Tennisplatz in Spanien verstorben ist.

12. Juni 2005. Ich sitze im Flugzeug nach Alicante. Sitzplatz 17 A. Es ist der Tag »danach«. Heute würde ich sagen, es war Tag 1 nach dem tödlichen Herzinfarkt meines Vaters.

In Endlosschleife höre ich die Lieder »Mein Weg« und »Abschied nehmen« von Xavier Naidoo und Herbert Grönemeyer. Beide Sänger behandeln in diesen Liedern den Verlust von Menschen. Während ich diese Lieder immer wieder höre, fühlt es sich für mich so an, als würden die Wolken auf die Seite gehen. Mir wird plötzlich ganz klar, was der Sinn dahinter ist, warum mein Vater von uns gegangen ist. Denn ich glaube fest daran, dass alles in unserem Leben aus einem bestimmten Grund passiert und einen Sinn hat.

In meinem speziellen Fall war der Sinn eigene Entscheidungen zu treffen, meinen eigenen Weg zu finden und zu gehen. Nicht mehr die Entscheidungen von anderen abhängig zu machen. Nicht mehr die Ratschläge von anderen als Grundlage zu verwenden, um Entscheidungen zu treffen. Das habe ich früher sehr häufig getan. Diese Erkenntnis klingt so banal, doch für mich war sie extrem wichtig. Mein Vater war mein Vorbild, insbesondere im geschäftlichen Bereich. Daher folgte ich seinen Ratschlägen, oftmals ohne zu reflektieren, ob diese auch meinen Wünschen und Vorstellungen entsprachen.

Mit dieser Erkenntnis und mit der Zeit wurden aus dem Schmerz und der Traurigkeit schließlich Dankbarkeit, Hoffnung und Zuversicht. Auch wenn ich es im Laufe des Lebens immer mal wieder vergessen hatte – wenn ich neue Entscheidungen treffen muss, denke ich stets daran zurück.

Eine der Fragen, die ich mir damals stellte – und ich glaube auch sehr viele Menschen stellen sich diese –, ist: Warum? Warum passiert das jetzt? Warum geht dieser Mensch jetzt?

Aus meiner Erfahrung neigen sehr viele Menschen dazu, in dieser Warum-Frage zu bleiben. Eine Warum-Frage ist jedoch immer auf die Vergangenheit gerichtet. Wir leben – daher sollten wir die Frage in eine Wozu-Frage verändern. Eine Wozu-Frage ist auf die Zukunft ausgerichtet.

Wozu nützt mir das? Und wenn ich mir diese Frage einmal eingehämmert habe und es schaffe, mental loszulassen, dann kommen auch die Antworten – völlig automatisch.

Glauben Sie mir nicht? Probieren Sie es aus. Ich freue mich auf Ihr Feedback.

Alles in Scherben – wenn eine Beziehung in die Brüche geht …

Wenn eine Ehe oder eine Beziehung in die Brüche geht, dann bleiben immer Scherben übrig, weil im wahrsten Sinne des Wortes etwas zerbricht. Liebe, Vertrauen und Zukunftspläne beispielsweise.

Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich eine Ehe und eine Lebenspartnerschaft stets mit dem Ziel eingegangen bin, sie für immer aufrecht erhalten zu können. Leider sind die beiden Modelle für mich jeweils gescheitert. Gescheitert dahingehend, dass sie nicht zu Ende durchgeführt werden konnten.

Ist ein Scheitern wirklich ein Scheitern?
Die Frage, die ich mir dabei stelle, ist, sind sie wirklich gescheitert? Oder ist es – wenn eine Beziehung nach langer Zeit zu Ende und auseinandergeht, weil sich die Menschen unterschiedlich entwickelt und auseinandergelebt haben – einfach nur ein weiterer Schritt auf der persönlichen Entwicklung? Insofern wäre das Ende einer Beziehung vielleicht kein Scheitern …

So oder so, ich für meinen Teil bin für beide Beziehungen sehr, sehr dankbar. Aus meiner Ehe sind zwei Kinder entstanden. Meine ehemalige Frau und ich können trotz allem immer noch sehr gut miteinander umgehen.

Es war doch alles anders geplant …
Natürlich ist es so, dass, wenn du eine Beziehung abbrichst oder abbrechen musst, du dabei einen Gesichtsverlust durchlebst. Weil du denkst: „Das war doch eigentlich alles ganz anders geplant“. Gesellschaftlich hingegen ist es heutzutage sogar normal, wenn Beziehungen beendet werden. Über die Hälfte der Ehen werden wieder geschieden.

Für einige Menschen ist eine Trennung erst einmal wie ein Loch, in das sie hineinfallen. Um darüber hinwegzukommen und einen Neustart zu beginnen, ist es aus meiner Sicht wichtig, Beziehungen wie Trennungen als Geschenke dankbar anzunehmen.

Darüber hinaus spielt es eine Rolle wie die Beziehung auseinandergegangen ist. Kann es wirklich sein, dass sich Menschen gar nichts mehr zu sagen haben? Kann es wirklich sein, dass ehemalige Paare sich zerfleischen? Wenn ja, warum ist das so?

Ist es die Enttäuschung, also das Ende der Täuschung, weil ein nahestehender Mensch andere Werte und Sichtweisen hat und ich selber dies nicht erkannt habe? Ist es, weil ein von mir geliebter Mensch nun andere Menschen in dem Umfeld hat, die einen größeren Einfluss haben?

Beziehungen sind Geschenke
Meiner Ansicht nach sollten auch Beziehungen und Trennungen dankbar angenommen werden. Immerhin haben wir die Person, mit der wir die Beziehung geführt haben, geliebt. Was hat dazu geführt, dass es so ist, wie es ist und was soll das Leben mir sagen? Welchen Anteil habe ich an dieser Situation? Wo kann ich mich weiter entwickeln?

Wenn ich diese Fragen beantworten kann, dann kann ich anfangen mit mir meinen inneren Frieden zu schließen.

Seien wir also dankbar für das Geschenk, was uns das Leben gemacht hat und nicht nur sauer auf die andere Person. Schließlich haben wir diese für uns einmal gewählt.

 

Stress lass nach

Steffen Becker veröffentlicht Buch ‚Der Anti-Stress-Trainer‘ mit wertvollen Tipps, Plänen und Listen zum Thema Stressvermeidung

Getreu dem Motto ‚Nur unter Druck entstehen Diamanten‘ behaupten viele Menschen, dass sie nur dann wirklich gut und effektiv arbeiten könnten, wenn sie einen gewissen Leistungsdruck verspüren. „Dabei erzeugt Druck meist einfach nur Stress“, sagt Steffen Becker, der als Berater, Coach und Sparringspartner Menschen und mittelständische Unternehmen unter anderem dabei unterstützt, Herausforderungen gelungen zu meistern, Visionen zu entwickeln und neue Projekte anzugehen.

Als Experte für ‚fair.lust‘ und Neubeginn kennt er sich mit schwierigen Situationen aus und weiß, dass es wichtig ist, auch mal neue Perspektiven einzunehmen, um einen Schritt weiter zu kommen. So verhält es sich ihm zufolge auch mit dem Thema Stress: „Stress ist keinesfalls nur als eine Bedrohung anzusehen, aber er hindert uns in den meisten Fällen eher daran, gute Leistung zu bringen, als diese zu fördern“. Aus diesem Grund hat der Experte für ‚fair.lust‘ und Neubeginn ein Buch zum Thema Stress geschrieben.

‚Der Anti-Stress-Trainer für Handelsvertreter – Entspannt verkaufen‘, der kürzlich erschienen ist, richtet sich speziell an die Berufsgruppe der Handelsvertreter und bietet zahlreiche Tipps zu den Themen Stressvermeidung und -reduktion sowie Zeit- und Selbstmanagement. Als ehemaliger Handelsvertreter, der mehr als zehn Jahre lang hochwertige Bauelemente verkauft hat, weiß Steffen Becker, welche Stressoren es in diesem Beruf gibt – und wie man ihnen auf sinnvolle und faire Weise begegnet.

Im Buch enthalten sind außerdem Modelle, Pläne und Listen zur praktischen Anwendung für den Leser.